SahillSahill

 

SaHill beschäftigt sich nicht mit deiner Mutter.

 

 

 

 

Schwachsinn erst am Ende

  1. Ich bin stark lyrics
  2. Eure Wut(feat. Antje) lyrics
  3. Ich sauflyrics
  4. Musslyrics
  5. Keine Chancelyrics
  6. Randalelyrics
  7. La fleur bleue avec une robe violettelyrics
  8. Konserviertes Lächelnlyrics
  9. Die Welt brenntlyrics
  10. Schwachsinn(Vorsicht!)

 

 

Texte

Ich bin stark

Du meisterst dein Leben und alles läuft soweit ganz gut.
Was du dir vornimmst schaffst du und es macht dir Mut.
Sie schaun zu dir auf, bist kein Arsch und hilfst wo du kannst,
kümmerst dich um die Schwachen auch wenn du nichts zurück bekommst.

Und es macht dir nichts aus, liebst dein Leben wie es ist.
Kann eigentlich so weiter gehen du bist einfach nur glücklich,
du hast alles was du brauchst und bringst Licht in diese Welt.
Dein Lächeln erhellt Herzen, hilfst dem auf, der vor dir fällt.

Es macht dir nichts aus, liebst das Leben wie es ist.
Eigentlich so weiter gehen du bist einfach nur glücklich,
Hast alles was du brauchst, bringst Licht in diese Welt.
Dein Lächeln erhellt Herzen, hilfst dem auf, der vor dir fällt.

Alle sagen du bist stark und du machst das schon.
Doch ich sag dir alle straucheln, alle straucheln sogar Tron.
Wenn du dich bemühst, ich mein jeder geht da eh von aus,
doch wenn du fällst, fällst du allein, dein Licht geht langsam aus.

Doch plötzlich knackt es in der Leitung, du hörst eine Stimme, sie spricht.
Sie sagt nur deinen Namen oder du verstehst den Rest nicht.
Du schüttelst nur den Kopf, schließlich träumt ja jeder mal,
gehst weiter deinen Weg und alles läuft wieder normal.

Da knackt es plötzlich wieder und die Stimme schreit dich an:
Du solltest besser rennen, man, solange du noch rennen kannst.
Du bist etwas verwirrt, fragst den Onkel um Rat,
der gibt dir bunte Pillen, sagt, dass jeder das mal hat.

Alle sagen du bist stark und du machst das schon.
Doch ich sag dir alle straucheln, alle straucheln sogar Tron.
Wenn du dich bemühst, ich mein jeder geht da eh von aus,
doch wenn du fällst, fällst du allein, dein Licht geht langsam aus.

Und das war erst der Anfang, willkommen in meiner Welt,
in der man sich selbst stetig tausend Beine stellt.
Aber hey, man, du bist stark, man kann kein einzigen Riss an dir sehn.
Die Fassade glänzt wie neu, dabei kannst du kaum noch stehn.

Aaaaarschloch, ‚tschuldigung, das vergaß ich zu erwähn:
Irgendwann kommt es doch durch, aber hey, du wirst überstehn,
guck mal, ich leb ja auch noch, schließlich bin ich ja stark
und die Freunde, die dir fehlen, sind nicht schlimm,
da du eh keinen Menschen mehr magst.

Alle sagen du bist stark und du machst das schon.
Doch ich sag dir alle straucheln, alle straucheln sogar Tron.
Wenn du dich bemühst, ich mein jeder geht da eh von aus,

doch wenn du fällst, fällst du allein, dein Licht geht langsam aus.

Eure Wut (feat. Antje)

In der Ferne kann ich lesen Carrera ruled die Stadt,
alle Kinder renn in Keller denn sie haben alles satt
außer Kohl und Pinkel, da es längst in Mode kam
das Essen zu vergessen als das Smartphone auf dem Markt war.

So zocken sie im Keller zu zweit zu dritt zu viert
und kriegen nicht mehr mit wie das Leben sich verirrt
und wachen niemals auf dazu is es längst zu spät
nur Susi is nich im Keller da sie auf den Strich geht.

Wir sind alle jung und fühlen uns so alt
wissen uns nicht mehr zu helfen höchstens mit Gewalt.
Wir kennen tausend Werte die sich alle widersprechen,
doch denken nur noch nach wenn wir uns ins Klo erbrechen.

Die Alten meckern rum, wir wüssten nicht worum’s geht,
doch sie sollten sich nicht wundern, da uns keiner mehr erzieht.
Die Alten prangern an, kritisiern unser Verhalten,
doch ist es leicht auf uns zu zeigen wenn die Jugendämter nicht walten.

Wir sind alle außer Rand und Band, doch wenn uns keiner motiviert,
wissen wir doch nicht wo lang. Eure Wut gehörte uns noch nie,
was wir gebraucht hätten ist Liebe. Doch nun glauben wir nicht mehr an sie.

Die einen wurden geschlagen, die andern durften nicht fragen,
die nächsten mussten schon mit 7 die Lasten der Eltern tragen.
Und Susi konnt nix kaufen, weil Vater nur am Saufen,
die Mutter nur ein depressiver, widerstandsloser Haufen.

Wen wollt ihr noch erziehn? Wen wollt ihr kritisiern?
Die einzigen die uns motiviern sind druff oder fotographiern.
Man sagt uns wir wärn Models. Man sagt uns wir wärn Kings,
finden uns wieder in Depressionen, desillusioniert.

Wir sind alle jung und fühlen uns so alt
wissen uns nicht mehr zu helfen höchstens mit Gewalt.
Wir kennen tausend Werte die sich alle widersprechen,
doch denken nur noch nach wenn wir uns ins Klo erbrechen.

Die Alten meckern rum, wir wüssten nicht worum’s geht,
doch sie sollten sich nicht wundern, da uns keiner mehr erzieht.
Die Alten prangern an, kritisiern unser Verhalten,
doch ist es leicht auf uns zu zeigen wenn die Jugendämter nicht walten.

Wir sind alle außer Rand und Band, doch wenn uns keiner motiviert,
wissen wir doch nicht wo lang. Eure Wut gehörte uns noch nie,
was wir gebraucht hätten ist Liebe. Doch nun glauben wir nicht mehr an sie.

Wir sind alle jung und fühlen uns so alt
wissen uns nicht mehr zu helfen höchstens mit Gewalt.
Wir kennen tausend Werte die sich alle widersprechen,
doch denken nur noch nach wenn wir uns ins Klo erbrechen.

Die Alten meckern rum, wir wüssten nicht worum’s geht,
doch sie sollten sich nicht wundern, da uns keiner mehr erzieht.
Die Alten prangern an, kritisiern unser Verhalten,
doch ist es leicht auf uns zu zeigen wenn die Jugendämter nicht walten.

Hey Babe, ich hab die Tage dein Bild gesehn, als du aus dem Bahnfenster gesehn hast.
Ich war traurig und hatte Mitgefühl, weil ich dein Leid gesehn hab.
Glaube an dich, das wird alles – das dauert nur alles.
Vielleicht ist es so, dass wir die aktivsten und krassesten Rentner werden.
Wer weiß? Vergleich dich nicht mit anderen und lass für dich nicht zu,
dass andere dich mit anderen vergleichen – das nützt dir nichts.
Nimm die Situation an und hör auf das was dein Körper und dein Herz sagen.
Babe, du packst das schon.

Wir sind alle außer Rand und Band, doch wenn uns keiner motiviert,
wissen wir doch nicht wo lang. Eure Wut gehörte uns noch nie,
was wir gebraucht hätten ist Liebe. Doch nun glauben wir nicht mehr an sie.

Ich sauf

Ich sauf, ich sauf
Ich hatte ma ne Freundin, ihr Name war Madleen,
Ich kauft ihr einen Hund, schön anzusehn.
Ich kaufte auch eine Schleife für den Hund oben drauf
und was hab ich jetzt davon? Oh man, ich sauf, sauf, sauf!

Mutter meinte immer: Du musst alles probiern.
Vorher werd ichs mir nicht in die Haare schmiern.
Da dacht ich mir: Na schön, wirste mal zur Abeit gehen!
Und dann auf der Arbeit konnt ich keinen mehr verstehn.

Ich saufe mir die Hucke voll, benehm mich wie der größte Proll.
Barkeeper mach mal meinen Becher endlich wieder voll.
Ein Bier trink ich, denk nur an dich,
ein Wein weil ich’s so ernst mein,
ein Korn, das hab ich mir von Anfang an geschworn.

Ein Wodka damit die Probleme gehn,
nachdem Jägermeister werd ich nicht mehr gesehn,
weil ich voll am kotzen an der total bepissten Klowand lehn.

Fertig mit kotzen wisch ich mir die Fresse ab
und ich merk, dass ich nur eins im Sinne hab.

I sauf und i sauf. I gang heut net alloi nach Haus.
I sauf und i sauf und heute mach i richtig einen drauf.

Du kannst dir doch alles erlauben, alles kannst du machen.
Nie hab ich dir was verboten.
Bei mir hast du alle Freiheiten der Welt.
Was willst du überhaupt?

Du musst, du kannst, du darfst, du willst,
du darfst doch alles machen.
Du musst, du kannst, du darfst, du willst,
du kannst doch alles machen.
Nur bitte geh dabei früh ins Bett.

Du musst, du kannst, du darfst, du willst,
du darfst doch alles machen.
Du musst, du darfst, du kannst, du willst,
du kannst doch alles machen.
Nur bitte verlass die Arbeit nicht vor fünf!

Wo bleibt denn da die Mittagsruhe, ja seid ihr denn bescheuert?
Von zwei bis fünf da tu ich nix, ne ne, da wird gefeiert.
Kennt ihr das Wort Siesta nicht, wo kommt ihr eigentlich her?
Ach ihr seid ja Spießer, da hilft das au nix mehr.

Spießer, Spießer, Spießer!

Ich saufe mir die Hucke voll, benehm mich wie der größte Proll.
Barkeeper mach mal meinen Becher endlich wieder voll.
Ein Bier trink ich, denk nur an dich,
ein Wein weil ich’s so ernst mein,
ein Korn, das hab ich mir von Anfang an geschworn.

Ein Wodka damit die Probleme gehn,
nachdem Jägermeister werd ich nicht mehr gesehn,
weil ich voll am kotzen an der total bepissten Klowand lehn.

Fertig mit kotzen wisch ich mir die Fresse ab
und ich merk, dass ich nur eins im Sinne hab.

I sauf und i sauf. I gang heut net alloi nach Haus.
I sauf und i sauf und heute mach i richtig einen drauf.

Boah, jetzt lass uns endlich los, alter, sonst ist die Siesta gleich vorbei, man.

Das is‘ mir egal ob die Siesta gleich vorbei is.
Die können mich da oben am Arsch lecken! Kapiert?

Muss

Das nette Wörtchen ‚Muss‘ in jeglicher Konjugation
löst bei mir wilde Gesichtskrämpfe und böse Aggressionen
bis hin zu persönlichen Beleidigungen aus.
Deshalb schmeiß es einfach raus.
Ich werde nix müssen und ich musste noch nie was.
Ich muss auch jetzt nichts, also warum sagst du das?
Ich muss nicht reden, muss nich fühlen und nicht mit irgendwem.
Ich kann, wenn ich möchte und wenn mir die Sinne danach stehn,
natürlich gerne mal eins meiner Ohren verdrehn
um euch zu verstehn und mal wieder zu sehn.

Denn ich muss, müssen, müsste, musste überhaupt gar nix.
Guck dich an, man, du bist einfach nur ein Witz.
Muss, müssen, müsste, musste alles tun –
ein Herzinfarkt wartet auch in deinen Schuh’n.

Keine Chance

Ich treff dich im Park, vor dem Bahnhof, im Netz,
ich treff dich im Zug doch erkenn dich nur zum Scherz.
Du versucht mich zu greifen, mir zu beweisen,
dass du es wiedereinmal bist, die mich jeden Tag hier trifft.

Und du greifst nach den Sternen die dir dein Herz erwärmen,
in meinem leeren Schädel nur unendlich lärmen.
Seh ich dich an dann seh ich nicht mich,
seh ich nicht dich. Ich seh nicht einmal Licht.

Und dann frag ich mich, bist du es wirklich.
Frag ich mich bin ich mit dir denn glücklich
Nein, das kann gar nicht sein.
In dieses Rendezvous steck ich keine Arbeit rein.

Dich als meine Braut, widerspricht meinen Trieben
dann hab ich dich an der Backe und werd dich nicht los.
Und halt ichs nicht aus und kann dich wieder nich lieben
bin ich Schuld, deine Schmerzen sind ach so groß.

Es gibt immer das eine was mich an dir stört,
es gibt immer das Ohr welches mich nicht erhört,
es gibt immer den Spleen auf den ich nicht steh,
es gibt immer die Liebe, die ich niemals seh.

Es gibt immer das eine, was dich an mir stört,
immer die Freiheit, die mir keiner gewährt,
mich Selbstbewusst macht und dir das Leben erschwert.
Mir ständig beweißt, du bist es nicht wert.

Du hast keine Chance, meine Ex verwandelt mich in Trance,
dagegen bist du nur ein Stein, völlig verdreckt, nur ein lästiger Keim.
Dir fehlt ganz eindeutig das Geniale, völliges Vakuum, kein Inhalt unter deiner Schale.
Du bist nur eine Schnecke im Haus, doch ist die Schnecke offensichtlich nicht zuhaus.

Du bist nur ein ätzendes Stück Scheiße, welches ich nicht sah.
Du bist nur ein lästiger Pickel plötzlich bist du da.
Und ich frag mich nur noch, wie werd ich dich jetzt los?
Nimms doch nicht persönlich, du nervst mich halt bloß.

Ich find dich zu schlau und ich find dich zu dumm,
denk ich an dich, dreht sich mein Magen um,
du bist mir zu leise oder du bist mir zu laut.
Ich kann mir nicht vorstellen, du wärst meine Braut,

Ich find dich zu dünn, und ich find dich zu dick,
ich find dich nicht hübsch und ich find dich nicht schick
ich will garantiert nicht, dass man mich mit dir sieht,
Es ist die Freiheit, die mich weg von dir zieht.

Du bist zu geschminkt oder bist mir zu blass.
Stellst du mir Fragen, dann frag ich nur was,
weil du undeutlich redest, man merkst dus denn nich,
wenn ich etwas nich mag, dann auf jedenfall dich.

Du bist mir zu reich oder bist mir zu arm,
ich find immer nen Grund, du bist mir zu warm.
Ich halt es nicht aus in deiner Nähe zu sein,
merkst du es nicht, du stinkst wie ein Schwein.

Du bist ganz bestimmt nicht die, die ich such,
deine gnadenlose Dummheit steht in keinem Buch,
da den Verlegern die Zeit zu schad dafür ist,
da verlegen sie lieber den Bildzeitungsmist.

Man komm endlich klar in deiner Polly-pocket-Welt,
is mir egal was dir an mir gefällt.
Ist mein Tag versaut warst du der Grund dafür.
Ich hoffe es entschwindet der Boden unter dir.

Es gibt immer das eine was mich an dir stört,
gibt immer das Ohr welches mich nicht erhört,
gibt immer den Spleen auf den ich nicht steh,
gibt immer die Liebe, die ich niemals seh.

Es gibt immer das eine, was dich an mir stört,
immer die Freiheit, die mir keiner gewährt,
mich Selbstbewusst macht und dir das Leben erschwert.
Mir ständig beweißt, du bist es nicht wert.

Du hast keine Chance, meine Ex verwandelt mich in Trance,
dagegen bist du nur ein Stein, völlig verdreckt, nur ein lästiger Keim.
Dir fehlt ganz eindeutig das Geniale, völliges Vakuum, kein Inhalt unter deiner Schale.
Du bist nur eine Schnecke im Haus, doch ist die Schnecke offensichtlich nicht zuhaus.

Randale

Der nächste Pelzladen, der is meiner.
Davor steht a sogar ein fetter Mülleimer.
Der fliegt da jetzt mal rein, ich kann auch gemein sein.
Petroleum hab ich auch dabei, das kipp ich da jetzt drüber
und dann zünd ich alles an und dann ist der Pelzladen hinüber.

Denn irgendwo müssen die Aggressionen wieder raus.
So geh ich da jeden Abend aus dem Haus:
Schwarz vermummt, Sonnenbrille im Gesicht
und ich weiß ganz genau man erkennt mich nicht.

Erst schnapp ich mir die Sparkasse und hol bei Rewe fressen,
selbst dem Nachtwächter hau ich eine und das hat gesessen,
denn selbst Hippies haben Aggros und heute Nacht,
heute Nacht ist Randale Nacht.

Ich bin grad am schnorren da kommt son Faschopack.
Sie pöbeln mich an und ach sie fühlen sich so stark.
Ich bin ja nur ein hippie, einer der Tiere mag,
ich tu direkt verängstigt und arm und schwach.

Aber wartet nur ihr Banausen, macht euch auf was gefasst.
Ich weiß ja wo ihr Wixer wohnt, wo ihr euch niederlasst.
Die nächste Nacht wird lustig, MacGyver der lässt grüßen:
Ein Molotow-Cocktail wird euch die Nacht versüßen.

Denn irgendwo müssen die Aggressionen wieder raus.
So geh ich da jeden Abend aus dem Haus:
Schwarz vermummt, Sonnenbrille im Gesicht
und ich weiß ganz genau man erkennt mich nicht.

Erst schnapp ich mir die Sparkasse und hol bei Rewe fressen,
selbst dem Nachtwächter hau ich eine und das hat gesessen,
denn selbst Hippies haben Aggros und heute Nacht,
heute Nacht ist Randale Nacht,


Nacht, ist Randale Nacht, Nacht, ist Randale Nacht, ist Randale Nacht!

La fleur bleue avec une robe violette

Morgen ist gestern, doch heute schon längst ein Einheitsbrei,
an meinem Fenster fliegen all die Tauben vorbei,
die nichts hören wollen, hören sollen, was man ihnen gibt.
Die nichts tun wollen, tun sollen, was man ihnen zuschiebt,
die nichts lieben aber lieben was geblieben, was schon war
und der Wert wird in Karten gemessen und nicht mehr in bar.
Dass nichts bleibt, dass nichts war und ich dir nichts mehr sagen mag,
was nicht bleibt, was schon war und dass ich es nicht mehr ertrag.

Der Stuhl hat nur drei Beine und die werden schlecht bezahlt,
weswegen das vierte dir auf deine Pinnwand malt,
dass es sich langweilt und den Sinn im Leben nicht mehr erkennt,
da niemand es lobt und niemand mehr seinen Namen nennt.
Der Löwe hängt in der Savanne zwischen mach ichs oder nicht.
ob er die Gazelle nun jagd, tötet oder frisst,
und verhungert, weil er sich nicht entscheiden kann,
ist es nun ehrbar, aus Hunger zu töten oder prangert man mich an?

Ja ich lieb, was mir blieb, als ich alles verlor,
weil ich mich nicht mehr unterdrücken lasse so wie zuvor.
Und weil mir nichts andres übrig bleibt, als zu tun was ich will,
und es mir nicht besser geht, wenn ich nicht genügend chill.

Ich weiß nicht, was ich tue und ich weiß nicht, was ich mach,
manchmal weiß ich nicht, ob ich schlafe, bin ich wach?
Ich tagträume mein Leben in entlegenen Wegen,
komm von dem Segen in den Regen in den wir uns gerne legen,
wenn wir nicht mehr wissen, wurden wir zerrissen oder beschissen?
Haben wir uns einfach nur vergessen oder war da was im Essen?
Täten so gerne sagen, diese Akte wär jetzt zu,
jetzt beginnt der Tag und es geht darum was ich hier tu.

Dann schreiben wir nichts mehr nieder und wir schreiben nichts mehr auf.
Jetzt lassen wir diesem Leben, diesem Segen freien Lauf.
Denn ich kauf, was ich sauf, was ich brauch, was mich schlaucht,
was mich treibt, was nicht bleibt, was sie wolln, was wir solln.
Dass wir tun was sie sagen und wir fragen nicht mehr nach,
denn sie verachten mich, wenn ich nicht bei jedem Witz lach
und stumpf zu gehorchen, das sei unsre freie Wahl,
aber Lemminge gehören nicht gerade zu meinem Ideal.

Ja ich lieb, was mir blieb, als ich alles verlor,
weil ich mich nicht mehr unterdrücken lasse so wie zuvor.
Und weil mir nichts andres übrig bleibt, als zu tun was ich will,
und es mir nicht besser geht, wenn ich nicht genügend chill.

Konserviertes Lächeln

Konserviertes Lächeln, vom Selbstbild überrannt,
solang ich mich selbst noch täuschen kann, werd ich nicht belangt,
und wird nicht klar, dass ich das Blatt nicht wende.
Faulpelz im Wolfsfell im Schafsfell – Ende.

Guck dich an, Mann, was hast du denn vollbracht?
Säufst dich zu gegen den kleinen Mann im Ohr.
Rennst wie ein Wahnsinniger durch die Nacht,
was hast du nur gemacht, was hast du nur gemacht?
Du rennst, flennst, brennst durch dein Leben
nie wirst du es schaffen, nie kriegst du es hin,
mich zu verleugnen, denn ich bin in dir drin,
denke was mir passt, ich bin dein sechster Sinn,

Dir ist schwindelig, doch ich weiß wohin.
Glaub, mir vertrau mir, dank mir bist du hier .
Die Anderen wollen dich fressen, deine Seele zerfetzen,
nie darfst du auf sie bauen, nie darfst du ihnen vertraun.

Konserviertes Lächeln, vom Selbstbild überrannt,
solang ich mich selbst noch täuschen kann, werd ich nicht belangt,
und wird nicht klar, dass ich das Blatt nicht wende.
Faulpelz im Wolfsfell im Schafsfell – Ende.

Das Schaf ist, was du siehst, wir warn ja so naiv,
ich bin ja ach so lieb und hab ja überhaupt kein Trieb.
Ich stehe dumm herum und fress den ganzen Tag nur Gras,
mit meinen Vegetarierzähnen tu ich keinem was.
Ein Schaf hat kein Gehirn, ist es das, was du glaubst,
wenn du rauchend und saufend und spuckend und fluchend mir meine Wolle raubst?
Seh dich vor, ich scheiß dir deine Wiese zu,
und glaub es mir, damit noch nicht genug, denn

Ich bin auch der Wolf und ich mach dich platt,
ich komme leis von hinten, ich hab dich einfach satt .
Ich fresse deine Kinder und flirt mit deiner Frau,
ich töte deinen Hund und fress dir deine Sau
vom Weihnachtsteller, steck den Weihnachtsbaum in Brand .
Schau, wie dein Haus fröhlich lodert, dein Selbst wird übermannt
von Verzweiflung und Trübsal und Trauer und Tod,
ich hab dich provoziert und endlich siehst du rot,

doch bitte tu das nicht, ich weiß ich war nicht ich,
ich weiß nicht was mit mir geschah, doch das wollte ich nicht.
Man sagt, wer auf seine Drogen nicht klar kommt der sollte es besser lassen,.
Ich denke, wer auf sein Leben nicht klar kommt, der sollte es besser lassen.

Guck dich an Mann, was hast Du denn vollbracht?
Nun ist der kleine Mann in deinem Ohr erwacht
und der kleine Mann in deinem Ohr, das bin ich,
ich werf dich zu Boden, hörst du nicht auf mich.
Nur weiter atmen, ich weiß, dass mir das hilft,
und wenn ich nur stark wirke, wenn ich einfach stark bin,
ja dann glauben sie mir und vertrauen mir
und ich bin nicht mehr nur ein Bild an einer Wand.

Der da vorne, hau ihn weg, ich erlaub es dir,
all deine Rechenschaft, sie gehört alleine mir
und wenn ich spring sage und du nicht sofort spurst ,
glaub et mir, ich schwöre dir…

Ich hör nicht auf dich, denn du bist nicht ich ,
bist nur das Gegenteil meiner Meinung und das is sehr verwerflich .
Du bringst mir Übelkeit, dass ich nicht lache du Clown,
ich werde weitergehen, kann ich mir auch selbst nicht mehr vertrauen.

Konserviertes Lächeln, vom Selbstbild überrannt,
solang ich mich selbst noch täuschen kann, werd ich nicht belangt,
und wird nicht klar, dass ich das Blatt nicht wende.
Faulpelz im Wolfsfell im Schafsfell – Ende.

Konserviertes Lächeln, die Augen sind aus Glas,
du kannst durch mich hindurchsehen und meinst das macht mir Spaß.
Du glaubst zu wissen, wer ich bin, da ich ein Klischee darstell,
doch verdeckt das meine Seele nur allzuschnell .
Merkst du, dass ich wanke, änder ich schnell mein Selbstbild.
Ich tu ja ach so sicher und bin doch so unüberlegt,
verschlägt es dir die Sprache, bin ich der erste der geht,
ich bin gar nicht so stur, ich bin durchaus gewillt.

Waberndes etwas legt sich über meine Nacht.
Schleim kommt von unten, stetig werd ich überrascht,
von seltsamen Emotionen, verschleimten NATO-Drohnen,
die mich fragen, die mich plagen, die mir viel zu viel sagen.
Ich stolpere und richt mich wieder auf,
ich merk den Tod von hinten, doch acht‘ ich nicht darauf.
Was soll ich tun, ich fleh dich an, sag es mir.
Ach, ich weiß es selbst, bin ja emanzipiert.

Rote Pille, blaue Pille, bin sau müde, steh grad auf,
ich schlaf zu viel, wenn ich mich nicht grad untern Tisch sauf.
Heute, schwör ich mir, heute geh ich endlich drauf,
kipp von der Rolltreppe und gib der Kugel ihren Lauf .
Wann werd ich endlich frei sein? Wann werd ich endlich high sein,
denn frei war ich schon und was hab ich nun davon?
Hab mich selbst wieder versklavt, was ist denn das fürn blanker Hohn?
Und sie schimpfen mich alle, ich wärn arrogantes Schwein.
Sie verstehn mich alle nich, is ja nich wirklich schwierig.
Sie sehn mich alle nich, is ja auch wirklich typisch.
Sie gehn von soviel aus , als wär’n wir alle gleich.
Sie unterstellen soviel, als wärn wir alle reich.

Konserviertes Lächeln, die Augen sind aus Glas,
du kannst durch mich hindurchsehen und meinst das macht mir Spaß,
du glaubst zu wissen wer ich bin, da ich ein Klischee darstell,
doch verdeckt das meine Seele nur allzuschnell .
Merkst du, dass ich wanke änder ich schnell mein Selbstbild.
Ich tu ja ach so sicher und bin doch so unüberlegt,.
Verschlägt es dir die Sprache, bin ich der erste der geht,
ich bin gar nicht so stur, ich bin durchaus gewillt.
Konserviertes Lächeln, vom Selbstbild überrannt,
solang ich mich selbst noch täuschen kann, werd ich nicht belangt,
und wird nicht klar, dass ich das Blatt nicht wende.
Faulpelz im Wolfsfell im Schafsfell – ENDE.

Die Welt brennt

Alles zerfällt und zerbricht immer weiter.
Ja ich geb’s zu in Wahrheit bin ich der Reiter
und ich reite immer weiter dieses Schiff ins Verderben,
bau es wieder auf um es dann zu enterben.
Ich reiße ein und fange neu an
und alles zugleich, lach mich aus und fang zu heul’n an.
Ich lebe und sterbe, ich strebe und werde,
ich töte und gebiere, auf dass ich alles wieder verliere.

Verdammt ich bin verflucht immer alles zu verlieren.
Ich bin der, der mich heimsucht und mich zwingt
auf allen Vieren meinen Kot zu fressen,
ihn zu idealisieren und doch in Form zu pressen.
Ja ich tu alles überlegt und werde nix vergessen,
ich rede laut mit mir und bin von mir selbst besessen.

Ich kann nicht mehr denken, noch liegen, noch stehen.
Ich kann mich nicht mehr fühlen und kann mich auch nicht mehr sehen.

Seit Stunden bemüh ich mich den Verstand nicht zu verlieren,
denn ich kann kaum denken brauch einfach nur Schlaf,
und ich krabbel auf allen Viern, denn zum Steh‘n fehlt mir die Kraft,
alle anderen sind noch lange wach schreist nach Hilfe und gehst nich ins Bett
verdammt ich brauch doch nur n bisschen Schlaf.

Die Welt brennt und keiner da der sie für mich löscht.
Ja die Welt brennt und keiner da der sie für mich löscht.
Das Feuer verzehrt mich, keiner da der mich löscht.
Das Feuer verzehrt mich, keiner da der mich löscht.

Ich kann mich nicht mehr riechen, noch die Luft um mich rum atmen,
sie stinkt zu sehr nach Versagern, weil alle nur klagen.

Ich komm mir vor als wenn ich so langsam verblöde.
Mein Hirn sagt immer ‚Nein‘ wenn ich mich für etwas interessiere.
Ich versuch doch zu lernen, aber mein Hirn sagt immer ‚Nein‘,
es ist so faul wie ein Schwein und sieht die Leistung nicht ein.
Es will nix mehr tun, es will grad nicht arbeiten,
es will einfach manchmal überhaupt gar nicht da sein.

Verdammt brauch Urlaub, ich dreh hier so langsam durch.
Kann nicht mehr klar seh‘n noch denken, bin voller Furcht.
Wie soll ich in dieser Welt hier denn klar kommen,
ja überall wird mir doch zwanghaft mein Hirn genommen.
Denken Sie bloß nicht die Lösung gibt es in der Tat,
denken Sie selber, dann ist das Hochverrat.

Mein Hirn ist voll von Idioten von unnützem Wissen,
das mich niemals weiterbringt.
Lern soviel Schwachsinn bis ich nicht mehr weiß wohin,
alles dreht sich, weiß nicht mehr wo steht mir der Sinn.
Es sperrt sich gegen die Leistungsgesellschaft
und hört garantiert niemals auf mit chilln,
weil‘s gar kein Bock hat sich immer zu knechten
und nur im Kreis zu dreh’n.

Die Kuppel aus Glas die ihr über meine
Gedanken stülpt ist irgendwie nett und betört,
doch bei Gedankenspastikern wie mir ist sie
nur allzu schnell zerstört.
Und ich denk dann mal wieder,
ich hätt‘ was wichtiges kaputt gemacht.
Dabei ist es diese scheiß Kuppel,
die in mei‘m Kopf die Grenzen schafft.

Die Welt brennt und keiner da der sie für mich löscht.
Ja die Welt brennt und keiner da der sie für mich löscht.
Das Feuer verzehrt mich, keiner da der mich löscht.
Das Feuer verzehrt mich, keiner da der mich löscht.

Keiner da, der für mich löscht.